18. Februar 2019: Votum von Alexandra Dill für Eva Herzog anlässlich der Nominierung zur Ständeratskandidatin an der Delegiertenversammlung der SP Basel-Stadt
Als ich frisch vom Land in die Stadt gezogen war und mich an der Uni geisteswissenschaftlich mit Sport und Gender befasste, wurde Eva Regierungsrätin. Eine Frau, von der ich erst wusste, dass sie eine Doktorarbeit zu meinem Thema verfasst hat und dass sie in der besten Partei der Welt ist. Ich dachte mir: Was für eine coole Stadt, in der so eine coole Person Regierungsrätin wird.
Die dann die Kantonsfinanzen absolut rockt – wie kein bürgerlicher Mann zuvor.
Interessiert mitverfolgt habe ich in ihren ersten Amtsjahren aber nebenbei auch, wie Eva es als selbstverständlich darstellte, dass sie als Regierungsrätin Kinder hat, die wirklich noch Kinder sind, und dass diese auch einen Vater haben, der sich gleichgestellt um die Familie kümmert. Mit diesem Selbstverständnis bin auch ich aufgewachsen und lebe ich heute meinen Alltag.
Eva ist ein lebendiges Vorbild.
Sie motiviert Frauen, Verantwortung in der Arbeitswelt zu übernehmen. Sie motiviert Männer, Familienverantwortung zu tragen. Das ist Wasser auf die Mühlen von echter Gleichstellungspolitik. Und Wasser auf die Mühlen der SP.
Als ich dann endlich auch zur besten Partei kam, habe ich Eva von Nahem kennengelernt: Eine wirklich total aufrichtige Person. Höchst geschickt. Siebenhundertprozentig dossierfest. Nahbar. Humor- und respektvoll. Fröhlich. Sachlich. Ehrlich. Direkt. Ist man einmal nicht gleicher Ansicht, kann man das zu spüren bekommen. Ich war zur Zeit der USR III neu hier – für das Verhältnis zwischen Eva und der SP keine einfache Zeit.
Spätestens mit Evas geschickten Aushandeln des Basler Kompromisses zur Steuervorlage 17 und der überdeutlichen Bestätigung der Bevölkerung ist diese Geschichte Geschichte.
Etwas habe ich dabei von Eva gelernt: Sich selber treu zu bleiben, bedeutet manchmal auch, anzuecken. Und Eva ist keine, die der weit verbreiteten Gefälligkeitsmasche verfällt. Eva steht zu sich und ihrer Überzeugung. Auch gegen Widerstände. Sie braucht keinen ständigen Applaus, keine ständigen Likes. Und ich bin überzeugt: genau damit findet sie schlussendlich ihre über 70% Followers.
Eva ist eine Person aus Fleisch und Blut, mit Ecken und Kanten, mit dem Herz am rechten Fleck. Eva ist präsent, wahrnehmbar, und die Herzen fliegen ihr zu. Eva hat einen derart breiten Rückhalt in der Bevölkerung, weil sie einfach so ist, wie sie ist.
Die Glaubwürdigkeit der Politik steht und fällt mit den Menschen in der Politik. Schaut man die wahnsinnigen Wählerstimmen an, die Eva immer holt, wird klar: Eva ist einer dieser Menschen in der Politik, die den Zugang zur Bevölkerung finden. Das Vertrauen, die Nähe. Und mit ihrem riesigen Strauss an Fähigkeiten und Erfahrungen wird Eva uns Baslerinnen und Basler bestmöglich in Bern vertreten.
Danke Eva, dass du dich als super Kandidatin zur Verfügung stellst.
Danke Eva, dass du im Namen der besten Partei der Welt kandidierst.
Und danke Eva, dass du grossartige Politik für uns machst.
In Basel und in Bern.
18. Februar 2019